Kann ein Aufstellpool in die Erde eingegraben werden? Schritt-für-Schritt-Anleitungen
-
Oleksander Leshchenko
- Ratgeber
- 19.03.2025
- 55Lesen

Die Installation eines Aufstellpools bündig mit dem Boden ermöglicht es, den Pool optisch in die Umgebung zu integrieren und bietet zusätzliche Stabilität sowie Schutz der Konstruktion. Dieser Prozess erfordert jedoch eine sorgfältige Vorbereitung und die Einhaltung einer Reihe wichtiger Regeln. Schauen wir uns die Vorteile und Nachteile des Eingrabens eines Aufstellpools genauer an.
Wie kann man einen Aufstellpool eingraben? Vorteile des Eingrabens eines Aufstellpools:
- Bessere Optik. Ein in die Erde eingelassener Pool fügt sich perfekt in die Landschaft des Grundstücks ein und wirkt natürlicher.
- Größere Stabilität der Konstruktion. Dank der zusätzlichen Stütze durch den Boden wird der Pool widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wie Wind oder Temperaturschwankungen.
- Verringerung des Schadensrisikos. Ein eingegrabener Aufstellpool ist vor mechanischen Beschädigungen geschützt und zudem weniger direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
- Benutzerfreundlichkeit. Ein eingegrabener Aufstellpool bietet einen bequemeren Zugang zum Wasser und erleichtert den Ein- und Ausstieg.
Nachteile des Eingrabens eines Aufstellpools
- Komplizierte Montage. Die Installation eines Pools auf Bodenniveau ist arbeitsintensiver und erfordert die Erfüllung einer Reihe technischer Anforderungen.
- Bedarf an Abdichtung. Es ist wichtig, die Verbindungen zwischen dem Pool und dem Boden sorgfältig abzudichten, um Lecks und Bodenerosion zu verhindern.
- Begrenzung der Tiefe. Die Tiefe eines eingegrabenen Pools sollte in der Regel 1.2–1.5 m nicht überschreiten, um Probleme mit dem Erddruck zu vermeiden.
- Erhöhte Anforderungen an die Drainage. Es besteht ein erhöhtes Risiko der Ansammlung von Grundwasser, was die Einrichtung eines zuverlässigen Entwässerungssystems erfordert.
- Komplizierter Abbau. Der Abbau eines eingegrabenen Pools ist deutlich schwieriger als der Abbau einer oberirdischen Konstruktion.
Damit hat das Eingraben eines Aufstellpools sowohl Vorteile als auch gewisse Schwierigkeiten.
Eingraben eines Aufstellpools: Schritt-für-Schritt-Anleitungen
Vor der Montage sollten Sie die Eigenschaften Ihres Grundstücks und die Anforderungen an den zukünftigen Pool sorgfältig bewerten. Nur so können Sie auf eine erfolgreiche und langfristige Nutzung der in das Landschaftsdesign integrierten Konstruktion zählen. Wir verweisen auf die detaillierte Anleitung zum Eingraben eines Aufstellpools.
Schritt 1. Vorbereitung der Grube
Graben Sie eine Grube, die 15–30 cm weniger tief ist als die Höhe des zukünftigen Pools. Die Breite und Länge der Grube sollten ungefähr den Maßen der Poolwanne entsprechen. Überprüfen Sie unbedingt das Bodenniveau – es sollte eben und fest sein. Falls nötig, schütten und verdichten Sie Sand oder Kies.

Schritt 2. Installation der Abdichtung
Decken Sie den Boden und die Wände der Grube mit einer starken Folie oder Geotextilie ab. Dadurch wird der Pool vor Schäden durch Grundwasser geschützt und das Durchsickern von Wasser verhindert. Es wird außerdem empfohlen, den Boden des Pools zu isolieren (hauptsächlich wird Schaumstoff verwendet).

Schritt 3. Montage des Gestells
Wir empfehlen, entlang des Poolumfangs in einem Abstand von 5–7 cm eine Wand zu errichten, um das äußere Erdreich zurückzuhalten. Ideal geeignet ist dafür ein Stahlgestell oder eine Ziegelwand.

Bauen Sie den Pool gemäß der Herstelleranleitung zusammen. Platzieren Sie ihn in der vorbereiteten Grube und nivellieren Sie ihn. Sichern Sie die Konstruktion, füllen Sie die inneren Ecken zwischen Rand und Boden mit Sand. Der Raum hinter der Stützwand wird mit Sand oder Erde aufgefüllt.

Schritt 4. Abdichtung der Verbindungen
Wenn Sie keine Stützwand errichtet haben, dichten Sie unbedingt die Verbindungsstelle zwischen Poolrand und Boden ab. Verwenden Sie dafür Gummi- oder Polyurethandichtungen sowie geeignete Dichtmittel. Dadurch werden Risse und Undichtigkeiten verhindert.

Schritt 5. Verfüllung der Grube
Füllen Sie den Raum zwischen den Poolwänden und den Rändern der Grube vorsichtig mit trockenem Sand oder feinem Kies auf. Dies sollte gleichmäßig erfolgen, um ein Kippen der Konstruktion zu vermeiden. Wenn Sie eine Schutzwand errichtet haben, können Sie den Raum mit Wärmedämmung auffüllen, damit das Wasser nicht zu schnell abkühlt.

Schritt 6. Endbearbeitung und Endmontage
Um die Ästhetik zu verbessern, gestalten Sie eine dekorative Umrandung rund um den Pool. Dies kann Pflasterstein, Naturstein oder ein künstliches Material sein.

Wenn Sie der Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, können Sie den bündig mit dem Boden eingegrabenen Aufstellpool korrekt und sicher installieren.
Denken Sie daran, dass beim Eingraben des Pools eine zuverlässige Abdichtung sowie eine gleichmäßige Abstützung der Konstruktion besonders wichtig sind. Die Einhaltung dieser Anforderungen garantiert eine lange und problemlose Nutzung Ihres Pools.




